Wuppertaler Bühnen - Oper //// Schauspiel

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Operette in drei Akten von Eduard Künneke
Text von Max Bertuch und Kurt Schwabach


Fernweh zog die ehemaligen Offiziere Robert und Stefan in den brasilianischen Urwald, doch statt des erhofften
Glücks stellt sich Heimweh ein. Einziger Kontakt zur Heimat ist die Brieffreundschaft mit zwei Berliner Mädchen. Kapitän Brangersen nimmt die Männer als Stewards auf seinem Schiff mit nach Deutschland, wo sie in einem Berliner Reisebüro die Brieffreundinnen kennenlernen. Monika ist jedoch nicht die reiche Kosmopolitin aus ihren Briefen, sondern Angestellte des Reisebüros, genau wie ihre Freundin Lona. Und obwohl Chef Homann der unpünktlichen Monika mal wieder kündigt, bemerkt Stefan den Schwindel nicht und verliebt sich in sie. Robert hingegen vergisst seine unbekannte Brieffreundin sofort, als er Lona begegnet, die jedoch verlobt ist. Beim abendlichen Rendezvous im Kasino treffen alle aufeinander: frisch Verliebte, beinahe Verlobte, Chef und Angestellte, und im allgemeinen Chaos fliegt der Schwindel über die Identität der Brieffreundinnen auf. Doch frisch versöhnt brechen beide Paare gemeinsam nach Südamerika auf.
Glückliche Reise!
Voll schwungvoller Tanzrhythmen – Tango, Rumba und Foxtrott – erlebte die Glückliche Reise 1932 in Berlin ihre Uraufführung. In seiner von Tänzen der 20er Jahre geprägten Musiksprache bringt Künneke das Leben ganz einfacher Alltagsfiguren und ihre Sehnsüchte leichtfüßig und humorvoll auf die Bühne.


Pressestimmen


"(...) Der große Erfolg des Abends dürfte neben der stimmigen Inszenierung und der guten musikalischen Umsetzung der teils operettenseligen, teils jazzigen Rhythmen Künnekes durch das Sinfonieorchester Wuppertal vor allem dem spielfreudigen Ensemble zu verdanken sein (...)."  Thomas Molke, Online Musik Magazin, 20.11.2012



„(...) Opernchef Johannes Weigand inszeniert die Boulevardkomödie temporeich. Mit schmissigen Choreographien, bestens ausgewählte Sängerriege und einem zum flotten Jazz-Ensemble und zur Tanzkapelle mutierten Sinfonieorchester unter Tobias Deutschmann hat die gut verfolgbare Handlung das Zeug, zum Publikumsrenner zu werden (...).“ Veronika Pantel, Westdeutsche Zeitung, 20.11.2012

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