weißes Rauschen
nach der Stimme suchen
Friktionen
die Stimmbänder die eigentlich Lippen heißen aneinander reiben wie Hände
verlegene Kehlköpfe
ob man überhaupt etwas sagen will
sich entäußern
weil das nicht (komplett) in den anderen reingeht wenn man was sagt
akustisches Milchglas
Rauchzeichen Bienentanz Russisch Brot
Also so ein Eskimo der kann ja zu Besuch kommen und
eine dreiviertel Stunde lang nur schweigen
Fühler raus Ohren auf
sich begreifen
Übungen für die innere Satellitenschüssel
am Ende nur Körper
transkutane Dialoge
Zum Ursprung von Stimme und Kommunikation hin flanierend, sammelt Gedanken über weite Entfernungen
vorhandene und mögliche sowie vergessene, absonderliche und erfundene Arten der Verständigung und verwendet sie als gestisches, physisches, stimmliches und bildnerisches Material. Es entstehen Wort- und Lautkompositionen, kommunikative Sprachlosigkeiten und physische Korrespondenzen.
Gedanken über weite Entfernungen ist nach Rost die zweite Zusammenarbeit mit der Regisseurin Anne Hirth und dem Berliner »büro für zeit + raum«.