Der Kalif von Bagdad, Chasid, und sein Großwesir Mansor kaufen von dem als Händler verkleideten Zauberer Kaschnur ein Döschen mit Zauberpulver, mit dem man sich in jedes beliebige Tier verwandeln kann. Aber Achtung: einmal verwandelt, darf man auf keinen Fall mehr lachen, sonst vergisst man das Zauberwort, das einen wieder zum Menschen werden lässt! Kein Problem, glauben Chasid und Mansor, und verwandeln sich in Störche. Doch dann kommt es, wie es kommen muss – als sie mithören, wie die anderen Störche im Palastgarten den Speiseplan besprechen, müssen sie so lachen, dass sie das rettende Zauberwort prompt vergessen. Da erst merken sie, dass sie vom bösen Zauberer Kaschnur hereingelegt wurden, der dies alles genauso geplant hatte, um der neue Herrscher von Bagdad zu werden. Was nun? Allah sei Dank begegnen Chasid und Mansor der Eule Lusa, die ebenfalls von Kaschnur verzaubert wurde und eigentlich die Tochter des Königs von Indien ist. Immerhin wüsste sie, wie man an das erlösende Zauberwort rankommt, das Chasid und Mansor wieder in Menschengestalt verwandeln kann, und würde auch helfen – allerdings nur, wenn einer von beiden anschließend Lusa, die Eule, heiratet!
Pressestimmen
„ (...) Zweier-Reihen und geordneter Einzug ins Parkett des Wuppertaler Opernhauses ist nicht möglich, Dazu sind die Kids, die am Montagvormittag die Familieninszenierung „Kalif Storch“ unter die Lupe nehmen wollen, viel zu aufgeregt. Es wird gelacht, gedrängelt, geschubst und nach den Plätzen gesucht. Doch als das Licht ausgeht, ist es schlagartig ruhig im Saal. Von Beginn an ziehen die Schauspieler durch ihr dynamisches Spiel das jugendliche Publikum in ihren Bann […] Mit „Kalif Storch“ - nach dem Märchen von Wilhelm Hauff – hat der Orient Einzug ins Opernhaus gehalten. Dementsprechend phantasievoll ist das Bühnenbild, wandlungsfähig ist es mal Palast, dann gruselige Ruine, um im nächsten Moment einem Maisfeld Platz zu machen […] Dafür ist Bühnenbildnerin Helke Hasse zu ständig, die ebenso kreativ für die Ausstattung der Darsteller sorgte. Echte Hingucker sind ihre Tierkostüme, die zum Teil als Marionetten geführt werden. Für die Inszenierung sorgte Ingrid Gündisch, die geschickt moderne Elemente mit der märchenhaften Vorlage Hauffs paart […] Gündisch erzählt das Märchen mit witzigen Einfällen, aber auch mit leisen, nachdenklichen Tönen. Freundschaft und das gemeinsame Bewältigen von Problemen sind ihre Themen. Sie macht Mut nicht aufzugeben und Stärke zu zeigen (...)."
Sabina Bartholomä, Wuppertaler Rundschau, 05.12.2012
" (...) „Kalif Storch“ hat alles was ein Weihnachtsstück braucht, um kleine wie große Zuschauer zum Staunen zu bringen. Ingrid Gündisch holt dafür den Orient ins Tal: Mit vielen bezaubernden Momenten, witzigen Einfällen und leisen, menschlichen Zwischentönen erzählt die Regisseurin eine märchenhafte Geschichte über Freundschaft, Optimismus und Machtgier (...)." Martina Thöne, Westdeutsche Zeitung, 03.12.2012
" (...) KALIF STORCH hat alles, was ein hervorragendes Märchen braucht, als da wären skurrile Charaktere, die man einfach mögen muss, ein spannender Plot, durch Tanz und Musik gekonnt aufgelockert, aufwendige Bühnenbilder und spektakuläre Effekte aus 1001er Trickkiste...Herausgekommen ist dabei ein prächtiges und sehr kurzweiliges Familienstück, das einen träumen lässt (...)." Bergische Blätter, Moritz Holler, Dezember 2012
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