Wuppertaler Bühnen - Oper //// Schauspiel

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»Wir wollen niemals auseinander gehen.«


Drei Pinguine, drei Freunde, ein Paradies. Es ist kalt, schön und gemütlich. Aber auf die Dauer langweilig. Deshalb streiten sie zuweilen darüber, wer von ihnen am meisten nach Fisch stinkt. Und als eines Tages sich einer von ihnen auf einen zufällig vorüberfliegenden Schmetterling setzt und die beiden anderen ihn einen Mörder nennen, ist es der Krach da. Sie trennen sich.


Es naht Besuch in Form einer ziemlich gestressten Taube. Sie erklärt, dass Gott die Welt, so wie er sie gemacht hat, nicht mehr gut findet. Er will eine Sintflut schicken, die alles überschwemmt und zerstört. Aber ein bisschen findet er die Welt doch noch gut, denn von jedem Lebewesen sollen zwei auf ein Schiff kommen, das Gott "die Arche" nennt. Und danach solls wieder neu losgehen. Die beiden Pinguine überlegen, ob das nicht alles ein Riesenschwindel ist, ob es Gott überhaupt gibt usw., aber sind sich einig, dass sie den dritten Pinguin mitnehmen wollen. Trotz Streit. Und außerdem fängts auch gerade an zu regnen! Also verschwindet der dritte Pinguin im großen Handgepäck, und sie sind gerade noch pünktlich an der Arche um acht Uhr abends. Die Taube ist sehr misstrauisch wegen dem Koffer - aber da blitzt und donnerts mal schnell zur Ablenkung, und die drei sind auf der Arche! Und dann gehts los ...


Ulrich Hub ist Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er hat mit diesem Stück sein drittes Pinguinstück geschrieben (nach Der dickste Pinguin vom Pol und Pinguine können keinen Käsekuchen backen). Es sind philosophisch-verspielte, ironische Geschichten für große und kleine Menschen. Hub erhielt zweimal den Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis, den Deutschen Kinderhörspielpreis und den KinderLITERAturpreis für sein Buch An der Arche um Acht


KRITIKEN

Westdeutsche Zeitung / 30.11.2009 von Veronika Pantel
„ AN DER ARCHE UM ACHT ist das dritte Pinguin-Stück von Bühnenautor Ulrich Hub, der in packender Sprache die großen philosophischen Fragen kindgemäß ausbreitet: Gibt es eigentlich Gott? Wie zeigt sich wahre Freundschaft?“
„ Johannes Weigand setzt das Stück mit spannungsreichen Wechseln von bewegten Momenten in Szene. Die Song-Beiträge und Orgel-Stücke (Tobias Deutschmann) lockern und kommentieren die Handlung und verführen mit witzigen Musik-Zitaten…“
„ Die Schauspieler haben da Verhalten der Pinguine im Wuppertaler Zoo genau studiert…dazu kommen die treffenden Kostüme und eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Bühnenausstattung, wofür sich die Klasse 9a des Gymnasiums Bayreutherstr. Verantwortlich zeichnet.“


Wuppertaler Rundschau /  5.12.2009 von Sabine Bartholomä
„ Johannes Weigand hat dieses Stück spannend und flott in Szene gesetzt, ohne auf die leisen, nachdenklichen Momente zu verzichten. Live-Musik (Tobias Deutschmann) und witzige Musik-Zitate unterstreichen und kommentieren die Handlung. Dazu kommen vier hochmotivierte Schauspieler, die von der ersten Minute an die Kinder ins Bühnengeschehen einbeziehen und für Lacher sorgen.“
„Ein Theatererlebnis für Kinder und Erwachsene, das die Bedeutung des Schauspiels unterstreicht.“

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