In vielen Artikeln der deutschen Tagespresse wurde über die Pläne zur Kürzung des Zuschusses der Wuppertaler Bühnen berichtet. Wir freuen uns über die große Anteilnahme und das Engagement der vielen Menschen aus dem ganzen Land. Auch über die engagierten Stimmen, die die weltweit einzigartige Theaterkultur der Bundesrepublik Deutschland dringendst erhalten möchten. Der Wuppertaler Sparvorschlag ist noch kein Beschluß. Er ist in der Konsequenz für das ganze Haus ein gemeinsames Thema. Daher haben wir zum genauen Hinschauen auf den Sachverhalt für Sie noch einmal die Fakten klar formuliert:
Die Wuppertaler Stadtverwaltung hat am 17. November 2009 ein Konzept zur Haushaltssicherung vorgelegt, das weitgehende Einschnitte in allen Haushaltsbereichen vorsieht. Für die Wuppertaler Bühnen soll danach der Betriebskostenzuschuss bis 2014 um 2 Millionen Euro abgesenkt und die geplante Sanierung des derzeit geschlossenen Schauspielhauses ersatzlos gestrichen werden. Die als Provisorium im Schauspielhaus-Foyer eingerichtete Spielstätte KLEINES SCHAUSPIELHAUS soll 2012 wieder geschlossen werden. Das gesamte Schauspielhaus steht als Spielstätte dann auf Dauer nicht mehr zur Verfügung. Bereits jetzt teilen sich beide Sparten für ihre großen Produktionen die Bühne des Opernhauses mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Bereits ab 2012 käme es im Zuge der geplanten Sparmaßnahmen zu erheblichen Einschränkungen des Spielbetriebes und zu drastischen Einschnitten bei den Spielplänen.
Die Maßnahmen des Haushaltssicherungskonzeptes sollen im Juni 2010 vom Rat der Stadt verabschiedet werden. Sollten die Vorschläge der Stadtverwaltung tatsächlich realisiert werden, wäre das Ende des traditionsreichen Wuppertaler Ensemble- und Repertoirebetriebes in Oper und Schauspiel besiegelt.
Das war die 24 Stunden Theateraktion am 29/30. Januar 2010
|
Podiumsdiskussion_Aktionstag_Wuppertaer_Buehnen_30.1.2010__Stand.pdf |
29/30. Januar 2010, Fotos Pillboxs (bzw. andere Autoren wenn vermerkt)










