Regisseur Patrick Schlösser gestorben

Regisseur Patrick Schlösser © Stadttheater Klagenfurt

21.02.2017

Viel zu früh...
Mit großer Bestürzung hat das Schauspiel Wuppertal vom frühen Tod des Regisseurs Patrick Schlösser erfahren. Der 1971 geborene Künstler starb am Donnerstag in Berlin. In der Spielzeit 2015/16 inszenierte er für die Wuppertaler Bühnen ›Hiob‹ nach dem Roman von Joseph Roth. »Dieser scheinbar so einfache, aufs Äußerste reduzierte Theaterabend ist so raffiniert und komplex konstruiert, als hätte eine höhere Macht die Finger im Spiel.« Süddeutsche Zeitung

»Wir behalten Patrick in unseren Herzen und wünschen allen die ihm nahe standen Kraft, Frieden und Trost.« Schauspielensemble und Schauspielintendantin Susanne Abbrederis

Patrick Schlösser studierte Anglistik, Theaterwissenschaft und Musikwissenschaft in Mainz. Regiedebüt 1999 mit ›Messer in Hennen‹ von David Harrower am Düsseldorfer Schauspielhaus (Verleihung des Förderpreises der Stadt Düsseldorf). Für seine Inszenierung von Anatol von Arthur Schnitzler wurde er mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2000 ausgezeichnet. Von 2000 bis 2002 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum. Arbeiten am Deutschen Theater Berlin, Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz und am Theater Lübeck. Musiktheaterinszenierungen an den Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, am Landestheater Linz und am Theater Basel. Nach zahlreichen Arbeiten am Staatstheater Kassel übernahm er in der Spielzeit 2010/11 die dortige Oberspielleitung des Schauspiels. Ab 2014 arbeitete er als freier Regisseur. 

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