Stadtgespräche

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Arthur Schnitzlers Novelle ›Fräulein Else‹ und ihre digitale Edition
Eine Reise von Wien nach Cambridge und Wuppertal
Szenische Lesung ›Fräulein Else‹ mit Lena Vogt
Do. 22. November 2018, 19:30 Uhr, Theater am Engelsgarten

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»Ein junges Mädchen tritt nackt in den Speisesaal des Berghotels. Sie erzählt, dass sie beraubt wurde. Motiv: Sie tut es, um die Männer zu prüfen, die sich um sie bewerben.« 

So lautet Arthur Schnitzlers (1862-1931) erster Entwurf zur Handlung seiner späteren Novelle Fräulein Else (1924). Wie entstand aus dieser knappen Skizze eine der bedeutendsten Novellen des 20. Jahrhunderts? Am Beispiel von Fräulein Else gibt die Veranstaltung Einblicke in das Großprojekt einer digitalen historisch-kritischen Edition von Schnitzlers Werken (1905-1931), die zurzeit an der Bergischen Universität und in Cambridge entsteht.

Vorgestellt wird außerdem eine historische Spurensuche nach der Frau hinter ›Fräulein Else‹.

Im Rahmen einer szenischen Lesung von Lena Vogt wird Schnitzlers Meisterwerk für einen Abend auf der Bühne lebendig.

Mit Prof. Dr. Michael Scheffel, Lehrstuhl für Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte,
Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Editionswissenschaft und
PD Dr. Arne Karsten, Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften - Geschichte 

 

Die Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität zu Gast bei den Wuppertaler Bühnen

Eine Veranstaltung des UNISERVICE Transfer in Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Bühnen im Theater am Engelsgarten.

Besetzung