Rifail Ajdarpasic

Rifail Ajdarpasic

1975 in Stuttgart geboren.

Studium und Diplom im Bereich Bühnenbild und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung (ZKM) in Karlsruhe.

Zu Beginn seiner Laufbahn als Bühnenbildner mehrmals tätig innerhalb der Ballettproduktionen der “Off-Ballet“-Reihe junger Choreographen im Rahmen der Staatsoper Wien.

In enger künstlerischer Zusammenarbeit mit Ariane Isabell Unfried ist er im Jahr 2003 als Bühnenbildner verantwortlich für die Opernproduktionen “Il Trovatore” und „La Traviata“ an der Oper Hannover, und für die mit dem „Archangel“-Kritikerpreis ausgezeichnete Produktion “Hamlet” während des Internationalen Theaterfestivals in Edinburgh, allesamt unter der Regie des spanischen Regisseurs Calixto Bieito.

In dieser Konstellation entwarf er folgend die Bühnen im Rahmen des „Forum Barcelona 2004“ für die preisgekrönte Theaterproduktion von Shakespeares “King Lear“ am Teatre Romea in Barcelona (Regie: Calixto Bieito), sowie die vielbeachtete Uraufführung des weltweit ersten Flamenco-Musicals „Tarantos“ am Barcelona Teatro Musical (BTM), (Regie: Emilio Hernandéz, Choreografie: Javier Latorre, Musik: Chicuelo feat. Tomatito). Im Jahr 2005 entstanden die Bühnen für „La Cavalleria Rusticana“ und „I Pagliacci“ an der Oper Hannover (Regie: Calixto Bieito), sowie für „Temistocle“ an der Oper Leipzig (Regie: Francisco Negrin), unter der musikalischen Leitung von Christophe Rousset mit dem Orchester „Les Talens Lyriques“, im Rahmen des „Bach-Festivals“ und in Co-Produktion mit der Oper Toulouse.

Im Laufe des Jahres 2006 entstanden die Bühnen für Verdis „Don Carlos“ in Basel, für „The Rake´s Progress“ innerhalb des „Festival Mozart“ in La Coruña, einer Co-Produktion mit dem Teatro Communale in Bologna (Regie beider Produktionen: Calixto Bieito), sowie für „Die Lustige Witwe“ an der Oper Leipzig (Regie: Francisco Negrin).

Im Jahr 2007 entwirft er an der Oper Freiburg die Bühnen für „Elektra“ (Regie: Calixto Bieito) und für „Il Barbiere di Siviglia“ (Regie: Joan Anton Rechi).

Seit 2007 entwirft er regelmässig die Bühnen für die Produktionen des venezolanisch-deutschen Regisseurs Carlos Wagner in Deutschland, Spanien und Frankreich, wie für „Un Ballo in Maschera“ an der Oper Bordeaux, oder die Uraufführung des Musikdramas „Gènesi 3.0“ in Barcelona, oder Titel wie „Eine Florentinische Tragödie“, „Les Névéux du Capitaine Grant, „La Vie Parisienne“ und „Carmen“ an der Oper Nancy, in oftmaliger Co-Produktion mit verschiedenen Opernhäusern innerhalb Frankreichs.

Unter den von 2010-2012 zur Premiere gebrachten Produktionen, wo er für das Bühnenbild verantwortlich zeichnete, befinden sich die international vielbeachteten „L’Arbore di Diana“, eine Co-Produktion zwischen dem Teatro Real in Madrid und dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und „Una Cosa Rara“ für die Oper in Valencia (Regie beider Produktionen: Francisco Negrin), sowie zu erwähnen die zeitgenössische und in ihrer Kategorie mit dem “Faustpreis 2011” ausgezeichnete Opernproduktion „Gegen die Wand“ an der Staatsoper Stuttgart (Regie: Neco Celic), „The Fall of the House of Usher“ am Theater am Gärtnerplatz in München (Regie: Carlos Wagner), „Der Nussknacker“ in Klagenfurt (Choreografie: Karl Alfred Schreiner) und „L’Italiana in Algeri“ in Frankreich (Regie: David Hermann).

Unter den zuletzt zur Premiere gebrachten Produktionen befinden sich Titel wie „Iolanta“ (Regie: David Hermann) und „L’Italiana in Algeri“ (Regie: Nicola Berloffa) in Frankreich, „La Damnation de Faust” in der Schweiz (Regie: Carlos Wagner), „Der Fliegende Holländer“ (Regie: Carlos Wagner), „Oedipe” (Regie: Hans Neuenfels), „Thaïs” (Regie: Francisco Negrin) und „Lohengrin” (Regie: Carlos Wagner) in Deutschland, „Die Lustigen Weiber von Windsor” (Regie: David Hermann) und „Carmen”(Regie: Nicola Berloffa) in der Schweiz, sowie „Macbeth” in Deutschland (Regie: Carlos Wagner).

Unter den zukünftigen Projekten befinden sich unter anderem Titel wie „I due Foscari” in der Schweiz, sowie „Rigoletto” in Deutschland.

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