Timofey Kulyabin

Timofey Kulyabin

Timofey Kulyabin ist einer der spannendsten jungen Regisseure Russlands. Nach seinem Abschluss 2007 an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau bei Oleg Kudryashov arbeitete er erfolgreich an russischen und ausländischen Theatern. Kulyabin inszeniert sowohl Opern als auch Schauspiel, unter anderem am Moskauer Bolschoi Theater. Er lebt und arbeitet in Nowosibirsk und leitet dort seit 2015 das Theater ›Rote Fackel‹, eines der bekanntesten russischen Theater. Seine Inszenierung von ›Onegin‹ wurde mit dem nationalen Theaterpreis Goldene Maske ausgezeichnet. Mit seiner Inszenierung von Tschechows ›Drei Schwestern‹ wurde er 2016 zu den Wiener Festwochen eingeladen. Der Wuppertaler ›Rigoletto‹ 2017 war die erste Regie-Arbeit Kulyabins außerhalb Russlands. Internationale Beachtung erhielt seine Inszenierung von Wagners ›Tannhäuser‹, die im Dezember 2014 Premiere in Nowosibirsk hatte und von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert, aber aufgrund eines Blasphemie-Vorwurfs seitens der russischen orthodoxen Kirche abgesetzt wurde. Als der Theaterdirektor sich weigerte, das umstrittene Stück vom Spielplan zu nehmen, wurde dieser entlassen.

Seit seinem Wuppertaler Europadebüt hat Timofey Kulyabin u. a. am Schauspielhaus Zürich ›Nora oder ein Puppenhaus‹ und am Residenztheater München ›Am Kältepol‹ inszeniert sowie am Moskauer Bolschoi Theater ›Rusalka‹ und ›Don Pasquale‹ zusammen mit Oleg Golovko und Ilya Kukharenko erarbeitet.

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